10 Jahre Make Your School
Make Your Making-Bildungsprojekt
„Doch, die können das“, sagen wir oft zu Lehrkräften, die am Anfang ihrer ersten Hackdays skeptisch auf drei Tage offene Projektarbeit schauen. Und genau dieses Vertrauen in die Gestaltungsfähigkeit der Jugendlichen ist seit zehn Jahren der Kern von Make Your School.
Gestartet sind wir vor zehn Jahren mit dem Ziel, Schule anders zu denken. Wir wollten Räume eröffnen, um Technik und MINT ganz praktisch zu erleben, kreativ zu werden und eigene Ideen umzusetzen. Schritt für Schritt ist aus diesem Ziel ein bundesweites Projekt geworden!
haben in 10 Jahren an Hackdays teilgenommen, davon rund 32% Mädchen.
haben an 106 Orten bundesweit stattgefunden, davon pandemiebedigt 54 remote – von Hohenwestedt bis Berchtesgaden, von Aachen bis Görlitz.
bilden gemeinsam mit dem zentralen Büro in Berlin das Make-Your-School-Netzwerk, das bundesweit Hackdays an Schulen koordiniert.
Unsere Jubiläumsreise beginnt
Zehn Jahre, über 500 Hackdays und fast 16.000 erreichte Schüler*innen – möglich gemacht haben all das die Menschen, die das Projekt über die Jahre begleitet und vorangebracht haben: Schulen, Mentor*innen, Netzwerkpartner, Förderer, Freund*innen und Wegbegleiter*innen, die gemeinsam mit uns daran arbeiten, digitale und Makingbildung in Deutschland besser zu machen. Deshalb richten wir das Spotlight vor allem auf sie und teilen in den kommenden Monaten hier und auf Social Media Einblicke mit euch.
10 Jahre Make Your School – Make Your Making-Bildungsprojekt
Zum Jubiläum eröffnen die Projektleiterinnen Anne Weißschädel und Laura Krauß unser Jubiläumsspecial. Sie erzählen, was Make Your School seit zehn Jahren antreibt, und geben einen Vorgeschmack auf die Geschichten und Menschen, die wir in den kommenden Wochen vorstellen.
Die ersten Pilot-Hackdays fanden im Frühjahr 2017 in Rüsselsheim statt.
„Nach dem ersten Piloten wussten wir sofort: Es funktioniert!“
Wie aus einer offenen Idee ein bundesweites Bildungsprojekt wurde und warum das Format Hackdays auch heute noch aktuell ist, erzählen die Wegbereiterinnen – die ehemalige Projektleiterin Elena Tibi und die damalige Referentin der Klaus Tschira Stiftung Mara Hölz – im Gespräch.
Swer war schon früh bewusst, dass er „irgendwas mit Medien“ machen wollte. Heute studiert er Medienmanagement.
„Wir waren da richtig hinterher!“
Wir treffen außerdem Menschen wieder, deren Weg einmal bei Hackdays begonnen hat. Einer von ihnen ist Swer. Im Interview erzählt er, was von diesen Erfahrungen geblieben ist und warum Selbstorganisation, Ausprobieren und Verantwortung für ihn Fähigkeiten sind, die viel stärker in Schule gehören.
Zitat
„Make Your School bedeutet für mich, dass Jugendliche im Team und für sich in kurzer Zeit über sich hinauswachsen können. Dieses Projekt setzt so viel in Bewegung – und viele sagen am Ende: „Ich wusste gar nicht, dass ich das kann. Mega!“
Auf zehn Jahre Make Your School – und auf alles, was noch kommt
So viel wir in den vergangenen Jahren auch erreicht haben: Unsere Ziele sind aktueller denn je. Junge Menschen brauchen weiterhin Räume, in denen sie ausprobieren, scheitern, neu anfangen, Verantwortung übernehmen und erleben können, wie ihre Idee am Ende der Hackdays zum echten Prototypen wird, den sie selbst programmiert haben. Auf diesem Weg wollen wir noch viele weitere Jugendliche begleiten.