KI und Hackdays
KI als Werkzeug
KI kann euch bei Hackdays unterstützen, etwa beim Ideenfinden, Verstehen, Programmieren oder Präsentieren. Wichtig ist: Nutzt KI bewusst, prüft die Antworten kritisch und macht sichtbar, wofür ihr sie verwendet habt. Hier findet ihr Beispiele, wie gute Prompts aussehen können.
So baut ihr einen guten Prompt auf:
- Rolle: Sagt der KI, in welche Rolle sie schlüpfen soll.
- Kontext: Beschreibt die Situation, in der sie sich befindet.
- Aufgabe: Sagt, was die KI konkret machen soll.
- Anforderungen: Beschreibt möglichst genau, wie die Lösung aussehen soll.
- Anweisung: Gebt an, in welcher Form du das Ergebnis erhalten möchtest.
Hier sind ein paar Beispiele für das Schreiben von Prompts während der Hackdays, um hilfreiche Unterstützung von der KI zu bekommen.
- Rolle: Du bist eine erfahrene Projektmanagerin für Schüler*innenteams.
- Kontext: Unser Team besteht aus 4 Personen und wir haben 2 Tage Zeit, um ein Gerät zu bauen, das misst, ob es in unserem Klassenzimmer zu laut ist, und eine Ampel zum Leuchten bringt.
- Aufgabe: Hilf uns, die Arbeit sinnvoll aufzuteilen.
- Anforderungen: Berücksichtige, dass manche von uns lieber basteln, manche lieber programmieren und manche lieber präsentieren. Plane realistisch für 2 Tage.
- Anweisung: Erstelle einen einfachen Zeitplan als Tabelle mit Aufgaben, wer sie übernehmen könnte und wann sie fertig sein sollten.
- Rolle: Du bist eine kritische, aber freundliche Mentorin.
- Kontext: Wir haben die Idee, eine App zu bauen, die Schüler*innen erinnert, ihre Pflanzen im Klassenzimmer zu gießen, und bei der sie dabei Punkte sammeln können.
- Aufgabe: Gib uns ehrliches Feedback zu unserer Idee.
- Anforderungen: Nenne 2 Stärken der Idee und 2 mögliche Probleme, die wir noch nicht bedacht haben. Sei konkret und verständlich.
- Anweisung: Strukturiere deine Antwort in „Das ist stark:“ und „Das solltet ihr bedenken:“.
- Rolle: Du bist eine geduldige Technik-Lehrerin für Einsteiger*innen.
- Kontext: Wir haben im Materialbaukasten einen *Seeed Studio Grove Ultraschallsensor* gefunden und wissen nicht, wie er funktioniert.
- Aufgabe: Erkläre uns, was dieser Sensor macht und wofür wir ihn bei unserem Schulprojekt einsetzen könnten.
- Anforderungen: Erkläre es so, als würdest du es jemandem erklären, der oder die noch nie programmiert hat. Nutze ein alltägliches Vergleichsbeispiel.
- Anweisung: Erkläre zuerst das Prinzip in 2–3 Sätzen, dann nenne 3 mögliche Einsatzideen für die Schule.
- Rolle: Du bist eine Programmierlehrerin, die einen Code für Schüler*innen erklärt.
- Kontext: Ich habe folgenden Code gefunden, verstehe ihn aber nicht: [Code hier einfügen].
- Aufgabe: Erkläre mir, was dieser Code macht.
- Anforderungen: Gehe Zeile für Zeile vor. Nutze einfache Sprache, keine Fachbegriffe ohne Erklärung.
- Anweisung: Schreibe die Erklärung als nummerierten Kommentar direkt neben jede Codezeile.
- Rolle: Du bist Coach für Schüler*innenpräsentationen.
- Kontext: Unser Team hat eine smarte Schulranzen-Beleuchtung entwickelt, die beim Radfahren automatisch leuchtet. Wir müssen unser Projekt in 3 Minuten vorstellen.
- Aufgabe: Hilf uns, eine kurze und verständliche Präsentation zu strukturieren.
- Anforderungen: Die Präsentation soll das Problem, unsere Lösung und einen „Wow-Moment“ enthalten. Sie soll auch für Menschen ohne Technik-Vorwissen verständlich sein.
- Anweisung: Gib uns eine Gliederung mit 4–5 Stichpunkten und je einem Beispielsatz pro Abschnitt.